Pädagogisches Leitbild

MyDagis legt sich nicht auf eine pädagogische Richtung fest, sondern integriert verschiedene Ansätze. Diese grundsätzliche Offenheit verschiedener Modelle gegenüber entspringt der Überzeugung, dass sich die Entwicklung von Kindern auf eine komplexe, ganzheitliche und individuelle Art vollzieht, die sich vordefinierten Schemata entzieht. Jedes Kind trägt seine eigenen Entwicklungsgesetze in sich, denen die Erzieher mit Achtung und Respekt begegnen.

Kern des Konzeptes ist die frühkindliche Förderung im Zusammenspiel mit folgenden PädagogInnen: Maria Montessori, Anton Makarenko, Célèstin Freinet, Alexander Sutherland Neill und Emmi Pikler.

Es finden sich in dem Konzept aber auch Elemente aus der Reggio- und Waldpädagogik ebenso wie aus dem Situationsansatz. Emmi Picklers Auffassungen über die Betreuung von Kleinkindern in Institutionen stärkten uns in der Überzeugung, dass eine gute Unterbringung auch für sehr kleine Kinder möglich ist. Die von Janusz Korczak verfassten Rechte der Kinder stützen unsere Vorstellung von einer selbstbestimmten Kindheit und Jesper Juul prägt unter anderem im Konzept das Bild vom Kind. Nicht zuletzt hat das Gedankengut von Carl Rogers und Thomas Gordon den Prozess des Konzeptes stark beeinflusst.

Das Zusammenleben mit Kindern ist ein Prozess, der einer ständigen Entwicklung unterliegt, so dass auch dieses Konzept immer wieder der Überarbeitung bedarf.